Neuigkeiten aus der Champagne - 2023

16. Januar 2023


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Zu Beginn des letzten Jahres hatten wir Sie über aufkommende Lieferprobleme in der Champagne informiert. Diese haben sich nun bestätigt.

Hier ein Auszug aus einem Artikel, der Anfang diesen Jahres in der Zeitschrift "Le Point" erschienen ist und die aktuelle Situation perfekt erklärt: 

 "Die ersten Überraschungen für die Winzer und grosse Häuser der Champagne: Die Nachfrage explodiert! Weniger erfreulich ist, dass auch die Preise steigen. Außergewöhnliche Verkaufszahlen, steigende Verkaufszahlen in Frankreich und im Ausland und steigende Preise, aber ist der Optimismus zerbrechlich? 

Vor der Pandemie gab es eine langsame Erosion und dann die große Stille während der Pandemie. Nun kehrt sich die Kurve um und das Jahr 2022 verspricht ein großartiges Jahr für die Bilanzen zu werden! Ab Januar waren alle auf der Suche nach Kartons, Flaschen und Korken. Die Nachfrage war so groß, dass man nicht lieferen konnte. Einige Marken und Winzer mussten den Verkauf limitieren, auch wenn ihnen zwei Fässer Senf zum Tausch angeboten wurden! 

Die Preise steigen jedoch immer weiter und es ist noch kein Ende in Sicht. Für Weinliebhaber gibt es nur einen Rat: Füllen Sie Ihre Vorräte auf, bevor die Preise weiter steigen, oder haben Sie Geduld. Der Preisanstieg wird weitergehen. 

Trotz einer sehr großzügigen Ernte hat die Nachfrage den Appetit angeregt. Der Preis für ein Kilo Trauben ist von stolzen 7 € auf exorbitante 10 € oder mehr gestiegen. Um 75 Zentiliter Champagner zu produzieren, braucht man zwischen 1,2 und 1,5 kg Trauben. Ganz zu schweigen von den Kosten für Arbeit, Lagerung, Austattung etc. Und dann ist da noch das "Trockenmaterial" (Korken, Etiketten, Draht, Kragen, Kartons, Flaschen...), das Energie verschlingt. 

Die Preise sind 2022 stark gestiegen und werden voraussichtlich Anfang 2023 um 15-25% steigen. Die Transportunternehmen haben ihre Tarife stark erhöht, was sich auf die Preise auswirkt. Wenn man sich also über die Weinlese 2022 freut, die genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgte, macht man sich zwangsläufig Sorgen über den plötzlichen Preisanstieg. 

Die Sorge, die auf die Euphorie folgt, trübt den Optimismus zu Beginn des Jahres 2023 noch nicht allzu sehr, denn Champagner besteht nicht nur aus Schaum, sondern aus dem, was er vermittelt! 

Und wir drücken wieder die Daumen, dass die Natur im Jahr 2023 eine weitere neue gute Ernte hervorbringt.